Buchempfehlung: Under the Never Sky/ Aria und Perry-Trilogie

Heute möchte ich euch gerne eine Trilogie vorstellen, die mir unglaublich gut gefallen hat.

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Die Rede ist von der „Aria und Perry“- bzw. „Under the Never Sky“-Trilogie von Veronica Rossi. Dabei handelt sich um eine Dystopie, in der manche Menschen das Privileg haben, im Schutz von sicheren Kuppeln zu leben, in denen ganze Städte erbaut wurden, während der Rest der Welt ausgesperrt wurde und in einer Welt in der ständig Ätherstürme toben, um Ihr Überleben kämpfen müssen. Als Aria aus Reverie (Siedlung unter einer Kuppel) verstoßen wird, trifft sie auf Perry, einen „Wilden“. Gezwungenermaßen müssen sie zusammenarbeiten, wenn sie ihr Liebsten finden wollen.

Es ist schon eine Weile her, das ich die Bücher das erste Mal gelesen habe, ich glaube es war vor ca. 2 Jahren in den Weihnachtsferien. Bis jetzt habe ich alle Bücher mindestens dreimal gelesen: zweimal auf Deutsch und einmal auf englisch. Ich muss sagen, mir hat die Geschichte und der Schreibstil auf englisch sogar noch ein wenig besser gefallen, als in meiner Muttersprache (Deutsch).

Aber jetzt erst einmal ein paar Infos zu den Büchern!

Reihenfolge:

Deutsch:

  • Gebannt – Unter fremdem Himmel
  • Getrieben – Durch ewige Nacht
  • Geborgen – In unendlicher Weite

Englisch:

  • Under the Never Sky
  • Through the Ever Night
  • Into the Still Blue

Soweit ich weiß sind alle Bücher auf Amazon und Thalia erhältlich, sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, jedoch nur teilweise als Taschenbuch. Es gibt aber fast überall die Hardcover-Ausgaben und eBooks. Für die englische Ausgabe gibt es alle 3 Bücher als eBooks um nur 4,99€ in der „Complete Series Edition“ auf Amazon: https://www.amazon.de/Under-Never-Sky-Complete-Collection-ebook/dp/B00KACILKY/ref=sr_1_4?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1487592401&sr=1-4&keywords=under+the+never+sky

Klappentext zu Band 1:

„Gebannt – Unter fremdem Himmel“

Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe. Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst. In diesem ersten Band ihrer Trilogie schreibt Autorin Veronica Rossi über große Gefühle und tödliche Abenteuer, über Mut und Sinnlichkeit und über eine Heldin, die ihre Stärke entdeckt. Dieses Buch ist zutiefst romantisch und packend und so aufregend, dass man es nur schwer aus der Hand legen kann vor Ungeduld, zu erfahren, wie es auf der nächsten Seite weitergeht!

(Quelle: www.thalia.at)

„Under the Never Sky“

Fighting to survive in a ravaged world, a Dweller and a Savage form an unlikely alliance in New York Times bestselling author Veronica Rossi´s „unforgettable dystopian masterpiece“ (Examiner.com).

Exiled from her home, the enclosed city of Reverie, Aria knows her chances of surviving in the outer wasteland—known as The Death Shop—are slim. Then Aria meets an Outsider named Perry. He´s wild—a savage—and her only hope of staying alive. A hunter for his tribe in a merciless landscape, Perry views Aria as sheltered and fragile—everything he would expect from a Dweller. But he needs Aria´s help too; she alone holds the key to his redemption.

In alternating chapters told in Aria´s and Perry´s voices, Under the Never Sky subtly and powerfully captures the evolving relationship between these characters and sweeps readers away to a harsh but often beautiful world. Continuing with Through the Ever Night and concluding with Into the Still Blue, the Under the Never Sky trilogy has already been embraced by readers in twenty-six countries and been optioned for film by Warner Bros.

Supports the Common Core State Standards

(Quelle: www.thalia.at)

Die Klappentexte zu Band 2 und 3 möchte ich hier nicht angeben, da sich doch schon etwas für Band 1 vorwegnehmen.

Meine Meinung:

Wie ihr jetzt bestimmt schon mitbekommen habt, liebe ich diese Bücher! Wenn das nicht der Fall wäre, hätte ich sie nicht so oft gelesen und ich habe auch vor, heuer noch einmal gedanklich in die Welt von Aria und Perry (Peregrine) einzutauchen.

Aria und Perry könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie kennt nur das Leben unter sicheren Dächern, im Schutz dicker Mauern; sie kennt nur Geshcichten über die zerstörte Außenwelt in der Barbaren leben, die sich wie die Wilden verhalten; er kennt die Gefahr des Himmels, das Gefühl unerbitterlichen Hungers, aber auch jenes der Verantwortung, der Liebe und der Schuld. Während Aria ihre Mutter kaum zu sehen bekommt und wenn, dann singst sie meist lediglich für sie, ist für Perry sein Neffe Talon das Wichtigste in seinem Leben. Doch trotzdem würde Aria alles für ihre geliebte Mutter tun! Und doch kommt es so weit, dass die beiden den jeweils anderen brauchen, um zu überleben oder an ihr Ziel zu kommen und so müssen sie wohl oder übel lernen, miteinander klarzukommen, denn nur gemeinsam können sie Arias Mutter und Perrys Neffen Talon finden.

Zwei Dinge, die eine wichtige Rolle in den Büchern spielen und ich besonders interessant fand, sind die Welten/Realms und die Gaben. Mithilfe eines SmartEyes einer Art Kontaktlinse bzw. einem Minibildschirm über dem linken Auge können die Bewohner der Siedlungen (Städte unter Glaskuppeln) in die Welten, dreidimensionale virtuelle Räume als verbesserter Ersatz zur Außenwelt, gelangen, in denen sie sich zum Picknick treffen, Partys feiern oder beispielsweise einen Spaziergang durch das alte Rom machen können. Dabei fühlt es sich aber real an für sie, das heißt sie hören, riechen, schmecken alles in wen Welten, als wäre es echt.

Die Gaben sind verbesserte Sinneswahrnehmungen, die nur einigen der „Wilden“ also den Menschen außerhalb der Siedlungen vorkommen. So gibt es Seher, Horcher und Witterer. Ich denke die Begriffe Seher und Horcher sind selbsterklärend. Witterer haben einen verstärkten Geruchssinn, durch den diese Personen beispielsweise wahrnehmen können, ob eine Person lügt oder die Wahrheit sagt, was sie gerade fühlt, was sie begehrt. Diese „gaben“ sind aber bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt, so hat jede/r unterschiedliche Fähigkeiten. Doch besonders die Witterer gelten als durchtrieben und hinterlistig, da sie teilweise die Menschen zu ihrem Gunsten beeinflussen können, in dem sie es ausnutzen deren Schwächen und größte Ängste zu erkennen. Perry gehört auch zu den Witterern, aber eher zur „guten Sorte“.

Ich fand die Geschichte durchgehend spannend und vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen Aria und Perry, die ja letztendlich zusammenarbeiten müssen, hat mir besonders gut gefallen. Weiters haben es mir die zum Teil sehr eigenen Charaktere, die fast alle sehr bildhaft beschrieben werden, angetan. Vor allem Perrys besten Freund Roar fand ich unglaublich sympathisch!

Ich hoffe, ich konnte euch in diesem etwas chaotischem Beitrag einen interessanten Einblick in die Bücher bzw. vor allem in Band 1 gewähren 🙂

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