Rezension: „Sommer hinter Dornen“ von Regina Meißner

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  • Titel: Sommer hinter Dornen
  • Autorin: Regina Meißner
  • Formate: Taschenbuch oder eBook

Thalia: http://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/sommer_hinter_dornen/regina_meissner/EAN9783738067118/ID45176478.html

Amazon:

https://www.amazon.de/Sommer-hinter-Dornen-Regina-Mei%C3%9Fner/dp/373923038X

Seitenanzahl: 108 (Taschenbuch)

  • Klappentext:

„Eine Kriegerin.

Ein Prinz.

Eine hohe Dornenhecke.

Aria ist Kriegerin beim nächtlichen Siegel. Als ihr die Aufgabe zuteilwird, Prinz Cedric hinter eine Dornenhecke in das magische Schloss zu bringen, ist ihre Freude zunächst groß. Allerdings hat sie die Rechnung ohne den eingebildeten Königssohn gemacht der sich ungern von einer Frau helfen lässt.“

  • Meine Meinung:

„Sommer hinter Dornen“ war mein erstes Buch von Regina Meißner. Es hat mir sehr gut gefallen und macht eindeutig Lust auf mehr! Auch wenn die Geschichte für mich ruhig ein paar Seiten länger hätte sein können, erklärt sich die doch relativ geringe Seitenanzahl dadurch, dass es sich bei dieser Geschichte schließlich um eine Novelle handelt.

Regina Meißner erzählt das Märchen Dornröschen neu, wobei die Prinzessin wohl kaum als Protagonistin angesehen werden kann. So spielt sie zwar während des ganzen Abenteuers eine Rolle, wird jedoch in den Hintergrund gesetzt. Die wirklichen Protagonisten sind der anfangs sehr überhebliche Prinz Cedric und die tapfere Kämpferin Aria. Diese Novelle mit Anlehnung an „Dornröschen“ ist wirklich ein schönes Märchen und kann meiner Meinung nach durchaus mit dem allseits bekanntem Märchen der Brüder Grimm mithalten. Es überzeugt auch auf jeden Fall mit seinem ganz eigenen Charme. Ich fand die Novelle sehr leicht und locker zu lesen und hatte dementsprechend auch nach wenigen Stunden das Buch ausgelesen. Der Schreibstil ist wirklich angenehm und verhilft dem Leser/der Leserin auf eine schöne Weise in die märchenhafte Welt von Aria und Cedric einzutauchen.

Ein Kritikpunkt, der jedoch im Großen und Ganzen kein wirklicher ist: Die Liebesgeschichte entwickelt sich doch ziemlich schnell und war für mich schon bald ziemlich durchschaubar. Auch kam zwar immer wieder einmal Spannung und Dynamik auf, jedoch zog sich der Spannungsbogen nicht über die ganze Geschichte hinweg. Mich hat das aber wenig bis gar nicht gestört! Denn das passt doch irgendwie zu Märchen. Da verlieben sich doch ebenfalls viele sofort Hals über Kopf. Passend zu klassischen Märchen ist der Erzählstil auch Großteils eher schemenhaft und nicht wirklich detailliert, was jedoch dazu beiträgt, die Geschichte rascher zu erzählen und „märchentypisch“ wirken zu lassen. Ein Märchen sollte unterhalten und gleichzeitig eine Lehre übermitteln und das hat auch „Sommer hinter Dornen“ geschafft, denn es sagt eindeutig aus, dass man der Liebe willen auch mal Entscheidungen treffen muss, die nicht immer der einfachste Weg sind und vielleicht auch nicht alle glücklich machen. Letztendlich geht es aber darum, dass man selbst zu seinem eigenen Glück findet!

Ich fand diese Geschichte toll und würde sie auch jenen weiterempfehlen, die nicht so viel Zeit oder Geld für’s Lesen übrig haben (Taschenbuch: 108 Seiten, Preis: ~ 6€ ) ! 🙂

Die Facebook-Seite er Autorin findet ihr hier: https://www.facebook.com/reginameissnerautorin/?fref=ts

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