What makes a book into a good novel? Part 1

Vor etwa einem Jahr habe ich im Zuge des Englischunterrichts an der Schule einen Text darüber verfasst, was für mich ein Buch zu einem richtig guten Buch bzw. zu einem Bestseller macht. Da sich meine Meinung teilweise ein wenig geändert hat und der alte Text ja in englischer Sprache geschrieben ist, möchte ich hier meine neuen Ideen zu diesem Thema nennen. Ich hoffe, der Text gefällt euch, ist ja doch mal was anderes als eine normale Rezension.

  • Plot

Für mich ist es sehr wichtig, dass eine Geschichte keinen zu einfachen Handlungsstrang folgt, gleichzeitig aber trotzdem relativ einfach zu lesen ist und man nicht durch zu viele verstrickte „Neben-Erzählstränge“ verwirrt wird. Ein weiterer Aspekt, der ein gutes Buch ausmacht, ist die Spannung. Beim Lesen sollte man sich in die Geschichte hineinprojiziert fühlen und seine Umgebung größtenteils ausblenden können (aber bitte nicht, wenn man auf Kinder aufpasst, am Straßenverkehr teilnimmt, etc. !) Man will einfach wissen, welche Buchcharaktere das Abenteuer überleben werden und welche nicht oder wer nun wem seine Liebe offenbart 😀 Ich persönlich gehöre auch zu den Menschen, die meinen, in (fast) jedes gute Buch gehöre eine (zumindest kleine) Liebesgeschichte. Gleichzeitig muss hier aber gesagt werden, dass eine seichte Romanze auch den gesamten positiven Eindruck eines Buches zerstören kann. Man sollte also nicht nach dem Motto „Dann verlieben sich eben 2 Charaktere in einander, wenn es sein muss… von mir aus…da habt ihr eure Liebesgeschichte!“ vorgehen!

Trotz Spannung ist es jedoch auch das Gleichgewicht zwischen „Ich will unbedingt wissen wie es weitergeht!“ und der Fähigkeit das Buch um 2 Uhr früh auch mal beiseite legen zu können, welches ein gutes Lesegefühl ausmacht.

(Ich bin schon wieder etwas abgeschweift, weiß nicht, ob man das alles noch zu „Plot“ zählen kann… 😛 )

  • Charaktere

Es gibt sehr viele unterschiedliche Wege, wie man die Buchcharaktere kennenlernen kann und jede/r Autor/in hat da so seine/ihre eigene Vorgehensweise. Sei es durch indirekte oder direkte Beschreibung, durch Gefühle, Wahrnehmungen, Gespräche, Selbsteinschätzung, bestimmte Werte oder Meinungen, welche die Charaktere vertreten, …

Und so wie wir Menschen uns untereinander auf ganz individuelle Weise betrachten und einschätzen, sieht auch jeder Leser und jede Leserin den jeweiligen Buchcharakter auf seine/ihre ganz eigene Art. Es wird nie den EINEN Buchcharakter geben, da er/sie bei jedem Mal lesen wieder anders in unseren Gedanken aufgebaut wird. Und diese Vielfalt hervorzurufen, ist ein wunderschöner Aspekt eines guten Buches, es gelingt jedoch leider nicht immer allen AutorInnen. Denn es ist eine Kunst, eine Figur zu beschreiben und in den Gedanken der LeserInnen zu verankern ohne jene Figur jedoch wirklich einfach nur zu BESCHREIBEN. (ich hoffe, ihr versteht wie ich das meine).

Weiters sollten Buchcharaktere keine einfältige, oberflächliche Persönlichkeit haben. Schließlich sind es auch im echten Leben jene Menschen, die uns beeindrucken, die eine starken Charakter haben, jedoch gleichzeitig nicht perfekt sind und zu ihren Fehlern stehen können, denn auch dies zeigt von innerer Stärke.

Und kennt ihr nicht dieses Gefühl, wenn ihr ein Buch ausgelesen habt, zur Seite legt und kurz innehaltet, weil ihr euch fühlt, als würde etwas fehlen? Als hätte euch ein Freund einfach stehen gelassen? Wenn ihr das am Ende eines Buches fühlt, dann hat der/die VerfasserIn jenes Buches es geschafft, aus einen Charakter mit Persönlichkeit zu schaffen.

 

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