Rezension: „Secrets: Das Geheimnis der Feentochter 1“ von Maria M. Lacroix

Ich habeam Montag meine letzte Klausur für die nächsten 2 Monate geschrieben und hab deshalb eeeendlich mal wieder Zeit für eine Rezi. Woohoooo!

Sodala, los geht’s 😀

Ah ja, um was es eigentlich geht fragt ihr euch? Um ein wundervolles Buch aus dem Drachenmond Verlag. Ein Buch das wunderschön blau ist. Und in dem es um Fay geht (nicht zu verwechseln mit süßen guten Feen). Und in dem es hin und wieder ganz schön heißt her geht!

Ich rede natürlich gerade von „Secrets – Das Geheimnis der Feentochter 1“ von Maria M. Lacroix. Habt ihr doch sicher alle gleich erraten oder? 😀

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Nachdem mir „No Heartbeat before Coffee“ so gut gefallen hat und ich in der Bloggergruppe der lieben Maria sein darf – ich fühle mich geehrt ❤ – wollte ich auh dieses Buch von ihr unbedingt lesen und habe es als Vorableseexemplar erhalten – danke dafür Maria! 🙂

Das hat aber rein gar keinen Einfluss auf meine Meinung. Ich versuche immer so ehrlich wie möglich zu sein, natürlich ohne beleidigend zu werden, und das trifft auch auf diese Rezension zu.

Infos

Titel: „Secrets: Das Geheimnis der Feentochter 1“ (Band 1 einer Trilogie)

Autorin: Maria M. Lacroix

Seitenanzahl: ca. 300 Seiten

Preis: 12,90€ (direkt beim Drachenmond Verlag)

Hier könnt ihr das Buch bestellen: https://www.drachenmond.de/titel/secrets-feentochter/

Ihr könnt es aber auch über Thalia oder Amazon bestellen.

Klappentext

Als Nessyas Freundin von einem grausamen Feenprinz in sein Reich entführt wird, kann ihr nur der Heeresführer der Seelenfresser helfen. Doch sein Preis ist hoch.
Als Magielose war Nessya im Síd – den Feenhügeln – eine Schande für ihre Mutter und floh deshalb in die Welt der Menschen, nach Dublin. Um Emma zu retten, muss sie Jahre später dorthin zurückkehren, wo ihre Flucht einst begann, und sich auf einen Pakt mit dem gefährlichsten aller Fay einlassen …

Band 1 der magischen Geschichte um die Welt unter dem Feenhügel.

Meine Meinung

Kommen wir zuerst einmal zum Cover, das finde ich nämlich unglaublich hübsch! Die blaue Farbe, das Mädchen, einfach alles!

Kritik:

Es gibt zweieinhalb Dinge, die mich etwas gestört haben und ich fang jetzt einfach mal damit an und sage euch danach, warum mich das Buch trotzdem begeistern konnte.

Alsoooo…..

Anfangs kann das Buch etwas verwirrend sein, der Leser/die Leserin wird mit einer ganz neuen Welt und dadurch auch mit vielen unbekannten Begriffen konfrontiert, oder auch mit Begriffen, die in dieser Geschichte etwas anderes bedeuten, als man zuerst vielleicht erwarten würde. Dieses „Problemchen“ kann aber aus der Welt geschafft werden, wenn man einfach VOR dem Lesen das echt unterhaltsame Glossar am Ende des Buches liest. Ich bin mir erst nach den ersten 10 Seiten draufgekommen, was aber auch noch früh genug war, finde ich. 😀

Was mich auch ein wenig gestört hat, ist, dass das Tempo der Geschichte gegen die Mitte hin immer mehr zunimmt, was ich anfangs gut fand, da gleichzeitig auch die Spannung immer weiter aufgebaut wird, jedoch ging es mir dann in der zweiten Hälfte des Buches fast etwas zu schnell. Ich hätte lieber 100 Seiten mehr gelesen und dafür die Charaktere und den Feenhügel etwas besser kennengelernt. Aber vielleicht kommt das ja noch, denn immerhin handelt es sich hier ja um den ersten Teil einer Reihe.

Der halbe Kritikpunkt von den zweieinhalb ist, dass der Klappentext für mich etwas zu viel verraten hat, da ich aber jetzt auch nicht wüsste, wie man den Klappentext konkret anders schreiben hätte können, wollte ich das nicht als richtigen Kritikpunkt anführen, aber trotzdem kurz erwähnt.

Trotz allem haben die Charaktere für mich sehr lebendig und einzigartig gewirkt, es war also nicht so, dass ich sie als oberflächlich empfunden hätte und ich deshalb mehr über sie erfahren möchte, sondern die Geschichte war für mich einfach anfangs fast ein wenig langatmig, in der zweiten Hälfte ging dafür dann alles umso schneller, fast ein bisschen zu schnell.

Aber es ist aber wie gesagt auch kein Einzelband, also dürfen meiner Meinung nach ja ruhig ein paar Fragen offen bleiben.

Was mir richtig gut gefallen hat:

Kommen wir zu den Aspekten, die mich verzaubert haben, durch die ich in die Geschichte eintauchen konnte und die der Grund dafür sind, dass mir das Buch alles in allem wirklich gut gefallen hat.

Kommen wir zuallererst zum Setting.

Die Geschichte spielt mal in „unserer Welt“, mal in jener der Fay, die beiden Welten überkreuzen sich mehr oder weniger, also es gibt in der Menschenwelt, wo auch Nessya, sie weibliche Protagonistin lebt, Wege, auf denen man in die Feenwelt gelangt. Ich fand diese andere Welt und ihre Bewohner unglaublich spannend, vor allem weil man ein doch ziemlich klares Bild von Feen hat (Ich muss da immer an diverse Disneyfilme denken), das durch dieses Buch jedoch ziemlich auf den Kopf gestellt werden kann. Ich habe noch kein Buch gelesen, in dem so vielschichtige, für mich neue Charaktere bzw. Wesen vorgekommen sind.

Die Charaktere

Ein weiterer Punkt, der mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat, waren, wie vorher schon mal kurz angeschnitten, die Protagonisten und einige Nebencharaktere der Geschichte. Vor allem Nessya und Cathal (der Sluagh-Heerführer), die beiden Protagonisten, sowie deren etwas komplizierte Beziehung zueinander konnten mich richtig in die Geschichte ziehen. Die beiden waren für mich sehr interessante Charaktere und ich wollte unbedingt erfahren, wie sie im weiteren Verlauf der Geschichte zueinander stehen werden. Auch Nessyas Freundinnen Emma und Jada fand ich sehr gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir von Anfang an bildlich vorstellen, auch wenn ich mir irgendwie die Namen der verschiedenen Charaktere nur schwer merken konnte, was bei mir sonst nur selten der Fall ist. Keine Ahnung warum das genau bei diesem Buch so war. Ich finde das aber nicht weiter schlimm, denn sobald ich den Namen gelesen habe, wusste ich eh wer gemeint ist, nur wenn mich jemand gefragt hätte, wie die alle heißen, hätte ich erst einmal eine Weile überlegen müssen. Ich hab die Namen auch jetzt zur Sicherheit nochmals im Buch nachgeschlagen, damit ich euch hier keinen Blödsinn erzähle.

Ich möchte auch noch kurz hervorheben, dass in diesem Buch meiner Meinung nach, die Rollen der verschiedenen Personen nicht allzu leicht zu durchschauen bzw. vorherzusehen sind. Vor allem Nessyas Beziehung zur Feenwelt allgemein fand ich richtig spannend. Das gefällt mir bei Büchern auch immer gut. Ich mag es nicht, wenn etwas von Anfang an für mich vollkommen vorhersehbar ist.

Der Schreibstil

Wie es auch in „No Heartbeat before Coffee“ der Fall war, habe ich mich auch in diesem Buch hin und wieder ein wenig gegruselt oder geekelt, aber es war bei weitem nicht so schlimm und ich fand das auch ganz unterhaltsam. Ich finde es gut, dass diese Geschichte kein glitzerndes, kitschiges Feenmärchen, sondern eine doch teilweise etwas düstere Story ist. Das ist es einfach, was ich besonders am Schreibstil der Autorin Maria M. Lacroix mag: Sie scheint bewusst nichts verschönern zu wollen, ohne aber alles pessimistisch oder hässlich dazustellen. Sie findet einfach ein gutes Gleichgewicht zwischen der realen, mal auch etwas unschönen Darstellung von Personen und deren Taten, und der nicht zu schwer lastenden Unterhaltung der LeserInnen. Ihre Bücher sind keine zu tiefgründigen Geschichten, die schwer auf der Seele des Lesers lasten können, aber gleichzeitig sind sie keine oberflächliche, luftig leichte Unterhaltungslektüre. Ich hoffe, ihr versteht in etwa, was ich meine, es fällt mir gerade etwas schwer, das richtig auszudrücken. Außerdem schreibt sie keine zu verschachtelten, aber auch keine zu banale, kurze Sätze, kurz gesagt, schafft man meist ein sehr angenehmes Lesetempo.

Tipp: Alteresempfehlung meinerseits

Bevor ich zum Ende meiner Rezension komme, möchte ich noch darauf hinweisen, dass das Buch ein paar ziemlich heiße Stellen beinhaltet und ich es deshalb eher nicht für unter 16- oder 17-Jährige empfehlen würde. Es ist kein New Adult und keine Angst, es geht nicht nur um Sex, aber es ist nun mal doch auch Teil der Geschichte. (Ich finde es so schwer, eine Alteresemofehung abzugeben, da vor allem Jugendliche sehr untrschiedlich „weit“ sind. Mich als 19-Jährige schockieren bestimmt immer noch Dinge, die manche 16-Jährige liest ohne sich viel dabie zu denken. Menschen sind eben sehr individuell, deshalb sollte diese Altersempfehlung auch wirklich nur als EMPFEHLUNG und als grober Richtwert betrachtet werden.)

Fazit:

Eine anfangs etwas langatmige und doch unterhaltsame Geschichte, die gleichzeitig nicht allzu verschönernd, ja teilweise sogar etwas düster, ist. Eine Geschichte über Menschen und Fay und alle, die irgendwo dazwischen stehen. Und vor allem eine Geschichte über eine junge Frau, die lernt eine ihrer größten Ängste zu lieben und sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

Bildquelle: https://www.facebook.com/maria.m.lacroix/

 

Rezension: „Verwandte Seelen – Die Trilogie“ von Nica Stevens

Spät aber doch gibt es heute meine Rezension zu Nica Stevens Trilogie „Verwandte Seelen“. Ich habe die Gesamtausgabe gelesen, was ich sehr praktisch fand (man kann gleich weiterlesen), auch wenn dieser dicke Schinken nicht gerade handlich ist. Es gibt alle drei Bücher aber auch einzeln mit ebenso wunderschönen Covern.

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Bildquelle: http://www.nicastevens.de/lesen.html

Und damit kommen wir auch schon zum ersten Punkt über den ich unbedingt sprechen möchte:

Das Cover

WOW! Das war das Erste, was ich dachte, als ich dieses beinahe unbeschreiblich schöne Buch in meinen Händen halten konnte. Für mich ist es eines der besten, schönsten und harmonischsten Cover, die ich je gesehen habe. Das warme Gelb verbunden mit dem natürlichen Grün lässt mich sofort von sonnenbeschienenen Wäldern träumen. Ich bin im Grünen aufgewachsen, in einem kleinen Kaff, in dem ich auch heute noch lebe und bei diesem Cover musste ich sofort an mein Zuhause denken.

Die Geschichte an sich

Doch nicht nur das Cover brachte mich ins staunen, auch die Geschichte rundum Sam und Jake hat es mir total angetan! Ich habe das Buch wirklich gesuchtet, auch wenn ich mal eine kurze Lesepause machen musste, da ich eine wichtige Prüfung geschrieben habe und wusste, wenn ich jetzt lese, dann lege ich das Buch wahrscheinlich nicht so schnell wieder aus der Hand und schreibe eine 5. Also musste ich das durchziehen, was gar nicht so einfach war. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich wieder Zeit hatte weiterzulesen, denn ich hatte gerade erst den ersten Band beendet.(Nachher gehe ich noch genauer auf die einzelnen Teile ein.)

Die Welt in der diese Bücher spielen, ist größtenteils aufgespalten in Menschen und Unsterbliche, die die Menschen unterdrücken, auch wenn sie selbst an diese erinnern, nur sind sie grob gesagt das perfekte Abbild der Menschen: niemals krank, groß, stark, unglaublich attraktiv und unverletzlich. Naja fast. Denn gegenseitig können sie sich die Köpfe abschlagen und so kam es, dass die Population der Unsterblichen nach mehreren Schlachten immer weiter schrumpfte und plötzlich keine unsterblichen Kinder mehr das Licht der Welt erblickten. Denn nur zwei Seelenverwandte können ein Kind zeugen und das auch nur ein einziges Mal in ihrem Leben. Doch die Unsterblichen scheinen ihre Seelenverwandten nicht mehr zu finden. So kommt es, dass die unsterblichen Herrscher verhindern wollen, dass die Menschen immer mehr werden und verbieten diesen Kinder zubekommen, wenn sie nicht von den Unsterblichen eine Erlaubnis erhalten. Wer sich nicht daran hält wird gejagt und so kommt es dazu, dass sich Menschen verstecken und doch eine Familie gründen zu können. Doch sie müssen immer unter der Angst vor den Unsterblichen leben. Und eine von ihnen ist Samantha, alias Sam.

Der Schreibstil und die Charaktere

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Sams Sicht erzählt, doch hin und wieder erfahren wir LeserInnen auch etwas vom Geschehen durch einen mal auktorialen, mal eher personalen Erzähler. So wissen die LeserInnen hin und wieder schon mehr als Sam, was eindeutig zum Spannungsaufbau beiträgt. Auch wenn Nica Stevens es bestens beherrscht, mir mit ihrem äußerst bildreichen Schreibstil diese fremde Welt deutlich vor mein inneres Auge zu malen, sind es die Charaktere, die mir am allerbesten gefallen haben.

Sie wirkten so echt, so nahe und riefen so starke Emotionen in mir hervor. Ich habe mit ihnen gelacht, getrauert, gefeiert und geliebt. Ich konnte völlig in die Geschichte, in den Ewigen Wald, eintauchen und so fiel mir zum Schluss der Abschied von Sam, Jake, Grimmt und Ryan sehr schwer. Das ganze Buch war so bildhaft, wirkte teilweise so real und doch wusste man, dass es das nicht ist, wie ein wunderschöner Traum, der jedoch auch tückisch sein kann.

Ich mochte vor allem Grimmt und Ryan, aber auch Dougal und Esca, beziehungsweise deren Gestaltung. Sie machten die Geschichte um so vieles reicher und spannender, besonders Esca, auch wenn er mir im echten Leben gestohlen bleibe könnte. Hach, auch Silas und Nancy fand ich toll, es gab eigentlich keinen Charakter, der mich gestört hat, alles wirkte so stimmig auf mich.

Das Hauptgewicht des Erzählstrangs lag natürlcih auf den beiden Protagonisten Sam und Jake, aber auch die Nebencharaktere wirkten wichtig, lebendig, waren sehr gut gestaltet und kamen nicht zu kurz. Keiner von ihnen wirkte oberflächlich oder unantastbar, man fühlte sich den Charakteren einfach nahe.

Band 1: „Verwandte Seelen – Eine Liebe zwischen Unsterblichkeit und Tod“

Der Einstige in die Geschichte fiel mir sehr leicht, es wird vieles erklärt und man fühlt sich keinesfalls einfach in die Geschichte hineingeworfen und alleine gelassen. Man lernt nach und nach einige Charaktere und Settings kennen. Von der Spannung her muss gesagt werden, dass Band 1 nicht gerade vor Spannung trieft, aber mich hat das wirklich nicht gestört, da beispielsweise über mehrere Kapitel die Beziehungen zwischen den verschiedenen Personen und deren Entwicklung dafür im Vordergrund stehen. Ich war trotzdem gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt mehr erfahren. Ich bin aber auch niemand, der viel Spannung in Geschichten braucht, solange ein roter Faden und gut ausgearbeitete Charaktere vorhanden sind.

Band 2: „Verwandte Seelen – Das Schicksal des Halbblutes“

Dieser Band ist dafür wirklich richtig spannend, es gibt einige Konflikte, Komplikationen und ich habe durchgehend mit Sam und Jake mitgefiebert. Esca spielt ab Band 2 eine wichtige Rolle und mischt mal so richtig auf. Vor allem das äußerst problematische und angespannte Verhältnis zwischen Menschen und Unsterblichen wird behandelt. Doch eine Lösung zu finden scheint mehr als schwierig zu werden. Auch zwei weitere Nebencharaktere bekommen eine wichtigen Part in der Geschichte und erhielten dafür meine volle Missgunst, also nicht die Geschichte um sie herum, sondern einfach die Charaktere selbst, weil ich sie unausstehlich finde, aber das soll auch so sein.

Band 3: „Verwandte Seelen: Die Schatten der Erinnerung“

Dieser Band war wirklich sehr tragisch für mich, aber gleichzeitig auch total spannend. Die Geschichte ging mir richtig nahe. Jedoch kann ich nicht viel dazu sagen, ohne euch zu spoilern.

Es war einfach sehr emotional und ging genau ins Herz. Der Epilog rundet die Geschichte meiner Meinung nach sehr gut ab und mir standen auf den letzten Seiten wirklich Tränen in den Augen.

Ich wollte die Charaktere schlichtweg nicht loslassen, ich hatte sie doch schon in mein Herz geschlossen! 767 Seiten und doch wollte ich noch nicht, das es „schon“ vorbei ist.

Fazit

Ein Buch, das für mich nicht nur äußerlich wunderschön ist, denn auch der Inhalt hält so vieles parat: Spannung, ruhige Abschnitte, Liebe, Verrat, Gefahr und Verzweiflung. Auch sind die Seiten und Kapitel mit einigen Verzierungen liebevoll gestaltet. Die Charaktere waren sehr gut gestaltet und auch die Umgebung wurde sehr bildhaft dargestellt, so dass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte.

Von mir gibt es 5 von 5 möglichen Sternen und eine eindeutige Leseempfehlung!

THEMA: Rezensionen

So, ich mache jetzt mal eine kurze Lernpause und erzähle euch, was mir schon eine Weile auf dem Herzen liegt. (könnte ein etwas längerer Text werden)

Ich habe in letzter Zeit einige Bücher gelesen, jedoch nicht alle rezensiert. Und jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen.

Deshalb möchte ich aber versuchen, euch zu erklären, warum es zu manchen Büchern keine Rezension von mir gibt und teilweise auch keine geben wird. Wichtig: Es waren keine Rezensionsexemplare dabei, die rezensiere ich selbstverständlich gleich nachdem ich sie gelesen habe!

Elesztrah – Asche und Schnee

Fangen wir mit „Elesztrah 2 – Asche und Schnee“ von Fanny Bechert an. Vielleicht denkt ihr jetzt, ich habe die Bücher einfach nicht rezensiert, weil sie mir nicht gefallen haben und ich einfach keine schlechte Bewertung abgeben möchte. Aber so ist das nicht! Ganz und gar nicht! Denn der zweite Band von Elesztrah hat mir grundsätzlich gut gefallen. Jedoch war ich trotzdem ein wenig enttäuscht davon. Denn ich kam irgendwie teilweise nicht ganz mit. Ich habe vergessen, was im Kapitel zuvor geschehen ist und deshalb war ich dann teilweise etwas verwirrt. Aber es ist mir wichtig, dass ihr jetzt weiterlest, denn es gibt eine Erklärung dafür: es lag, denke ich, weniger am Buch als an mir persönlich. Band 1 hat mir so unglaublich gut gefallen, dass ich Band 2 sofort bestellen musste, als es erschienen ist und ich mir sicher war, dass ich es nicht zum Geburtstag geschenkt bekomme. Und dann lag es da in meinem Regal, dieses hübsche Buch, und ich konnte nicht anders, als es zu lesen, ungeachtet dessen, dass ich lernen musste, Stress hatte und nur sporadisch dazu kam weiterzulesen. Und das ist der springende Punkt: Ich war so mit allen möglichen anderen Dingen beschäftigt und mein Kopf so damit vollgestopft, dass ich mich selbst beim Lesen nicht gänzlich auf die Geschichte konzentrieren konnte. Und genau deshalb wollte ich keine Rezension zu diesem Buch schreiben, denn ich hätte in diesem Moment keine 4 oder 5 Sterne Rezension abgeben können, damit wäre ich euch und vor allem mir selbst gegenüber nicht ehrlich gewesen. Aber ich wollte auch keine drei Stern oder eine schlechtere Bewertung abgeben, da ich wusste, dass dieses Buch toll ist. Der Schreibstil, die Charaktere, die Geschichte an sich. Es ist ein richtig gutes Buch, nur war es der falsche Zeitpunkt. Und deshalb dachte ich, es sei besser dieses Buch einfach gelesen ins Regal zu stellen und noch einmal zu lesen, wenn ich den Kopf frei habe für Lysannas Abenteuer. Doch irgendwann hatte ich das Gefühl, eine Erklärung abgeben zu müssen. Deshalb schreibe ich das hier und hoffe, dass ihr das Ganze nicht falsch versteht, sondern möglichst so, wie ich es meine.

Monster Geek – Gefahr in den Wäldern

Und da gibt es noch ein Buch, das mich beschäftigt, zu dem es aber vielleicht noch eine Rezension geben wird: „Monster Geek 1 – Gefahr in den Wäldern“ von May Raven. Bei diesem Buch gibt es eigentlich eine einfache Erklärung, warum ich keine Rezension geschrieben habe: Ich hing etwas hinterher was die Rezensionen meiner gelesenen Bücher betraf und deshalb schrieb ich, als ich mal etwas mehr Zeit hatte, eine Rezension nach der anderen. Und dann war Monster Geek dran, aber ich war einfach zu langsam und so hatte mich der Alltagsstress bereits wieder eingeholt. Notizen hatte ich keine verfasst und so verging die Zeit und die Eindrücke von diesem Buch verblassten. Ja, ich kann mich immer noch an die Handlung erinnern. Und ja, auch an die Charaktere und daran, was mir gefallen hat und was nicht, aber ich gehöre einfach zu den Menschen, die ihr Herzblut in eine Rezension stecken und sich mit 10 eher oberflächlichen Sätzen nicht zufrieden geben. Mir hat das Buch gefallen und deshalb will ich auch, dass mir meine eigene Rezension dazu gefällt. Das Buch hat nicht allzu viele Seiten, vielleicht lese ich noch einmal ein wenig rein und schreibe dann eine von Herzen kommende, ehrliche Rezension, aber zur Zeit geht das nicht.

Verwandte Seelen – Die Trilogie

Kommen wir zum letzten Buch, über das ich euch etwas sagen möchte. Endlich etwas Erfreuliches:

Es geht um „Verwandte Seelen – Die Trilogie“ von Nica Stevens und ich war so klug und habe mir sehr viele, detaillierte Notizen gemacht, sobald ich die letzte Seite mit Tränen in den Augen fertig gelesen hatte. Und deshalb bekommt ihr bald eine Rezension zu diesen wunderschönen Büchern.

So, fertig. Ich hoffe, ich wirke jetzt weder wie eine jammernde, dauer-gestresste Studentin, noch wie eine viel zu faule Bloggerin. Ich weiß, dass ich nicht viel Zeit zum bloggen habe und es hin und wieder ziemlich still her auf meinem Blog und auf meiner Facebookseite ist. Aber ich will einfach nicht irgendwelche in Eile hingefetzten Beiträge schreiben, nur um euch etwas zu liefern. Dann lieber seltener aber ehrlichere und mit mehr Mühe verfasste Beträge. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel.

Blogtour #bandstorys: Lonely Lyrics – Tag 1

Hallo ihr Lieben! ❤

Am heutigen Tag beginnt die Blogtour zu #bandstorys Lonely Lyrics, ich wünsche euch alle herzlich Willkommen!

Die Blogtour von Ina Taus neuestem Buch startet heute, an Tag 1, bei mir und zu diesem Anlass werde ich euch mit Freude die #bandstorys Reihe vorstellen.

Band 1: #bandstorys: Bitter Beats von Ina Taus

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Bildquelle: https://www.carlsen.de/epub/bandstorys-bitter-beats-band-1/81996

Titel:

#bandstorys: Bitter Beats

Autorin:

Ina Taus

Verlag:

Impress

Seitenanzahl:

343 Seiten

Preis:

3,99€ (eBook)

Veröffentlicht:

05.01.2017

Klappentext:

„**Rockstar-Romantik: Folge dem Beat, der dein Herz aus dem Takt bringt…**

Seit ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, scheint es, als hätte Anna jeglichen Bezug zur Außenwelt verloren. Denn ihre Liebe war ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen konnte, schon gar nicht ihrer Familie. Nicht mal ihre Bandkollegen kommen noch an sie heran, dabei ist ihr Gesang das Einzige, das Anna noch über Wasser hält. Bis sie nach einer Bandprobe im strömenden Regen in eine Bushaltestelle flüchtet und ihm begegnet. Max, mit dem tollen Musikgeschmack und dem süßen Lächeln. Max, der seinen Blick kaum von ihr abwenden kann. Nach ihrem ersten flüchtigen Moment im Regen glaubt keiner der beiden, den anderen je wiederzusehen. Aber man begegnet sich immer zwei Mal im Leben…“

Band 2: #bandstorys: Sad Songs von Ina Taus

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Bildquelle: https://www.carlsen.de/epub/bandstorys-sad-songs-band-2/81997

Titel:

#bandstorys: Sad Songs

Autorin:

Ina Taus

Verlag:

Impress

Seitenanzahl:

311 Seiten

Preis:

3,99€ (eBook)

Veröffentlicht:

02.03.017

Klappentext:

„**Rockstar-Romantik: Verliere dich im Sound deines Herzens**

Für die selbstbewusste Skaterin Autumn steht die Welt plötzlich still, als sie dem süßen Schlagzeuger aus der Band »Must Be Crazy« auf einem Skate-Contest begegnet. Alex sieht nicht nur umwerfend aus, er kann ihr auch genau das bieten, wonach sie sich schon so lange sehnt: eine Auszeit von dem Leben, das sie führt und in dem ihr alles zu viel wird. Genau darum verschweigt sie Alex, wer sie wirklich ist. Ein Geheimnis, das immer schwerer auf Autumn lastet, je näher sie und der Musiker mit den wunderschönen Augen sich kommen…“

Band 3: #bandstorys: Lonely Lyrics von Ina Taus

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Bildquelle: https://www.carlsen.de/epub/bandstorys-lonely-lyrics-band-3/82021

Titel:

#bandstorys: Lonely Lyrics

Autorin:

Ina Taus

Verlag:

Impress

Seitenanzahl:

333 Seiten

Preis:

3,99€ (eBook)

Veröffentlicht:

4.5.2017

Klappentext:

„**Rockstar-Romantik: Vertraue auf die Lyrik der Liebe**

Sex, Drugs und Rock’n’Roll – ein Motto, dem sich der Gitarrist und Womanizer Luke etwas zu sehr verschrieben hat. Um der Realität zu entgehen und den Problemen, die dort auf ihn warten, flüchtet sich der Musiker von einem Partymarathon zum nächsten. Bis seine Bandkollegen von »Anna Falls« und »Must be Crazy« nur noch einen Weg sehen, um ihren Freund endlich aufzurütteln: Gemeinsam schicken sie den sich sträubenden Luke in ein Suchtbetreuungszentrum. Noch ahnt er nicht, dass dort ein Wiedersehen auf ihn wartet, das sein Leben vollkommen verändern wird…“

Wusstest ihr eigentlich, dass alle Bände der #bandstorys Reihe unabhängig voneinander gelesen werden können? Sie haben alle ein abgeschlossenes Ende. Ich für meinen Teil werde das Experiment wagen und die Reihe in „umgekehrter“ Reihenfolge lesen, also dementsprechend mit Band 3 beginnen. Ich bin gespannt, ob ich gleich in die Geschichte reinkomme, da ich Ina Taus Schreibstil ja noch nicht kenne und mir auch alle Charaktere unbekannt sind. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, wie es mir mit „#bandstorys: Lonely Lyrics“ geht!

Weitere Termine zur Blogtour:

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GEWINNSPIEL

Wie es sich für eine Blogtour gehört, gibt es natürlich auch hier etwas zu gewinnen!

Und das gibt es zu gewinnen:

Platz 1: Goodie-Set inkl. 1 #bandstorys – E-Book deiner Wahl

Platz 2: Goodie-Set

Platz 3: Goodie-Set

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr einfach nur ein Kommentar unter diesem Beitrag hinterlassen und schon seid ihr im Lostopf!

Teilnahmebedingungen

Wie könnt ihr gewinnen?
Durch einen Kommentar, den ihr auf dem jeweiligen Blog hinterlasst.

Wer darf teilnehmen?
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf nur einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.

Versand
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.

Wann beginnt und wann endet das Gewinnspiel?
Das Gewinnspiel beginnt am 15.05.2017 und endet am 21.05.2017.

Wer ist der Veranstalter des Gewinnspiel?
Das Gewinnspiel wird von Ina Taus organisiert.

Sonstiges:
x) Jede teilnahmeberechtigte Person darf nur einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
x) Alle Teilnehmer erklären sich einverstanden, dass – im Fall eines Gewinnes – die Adresse an die Autorin oder an den Verlag übersendet werden darf. Diese wird nach dem Postversand sofort wieder gelöscht.
x) Der Gewinner erklärt sich bereit, öffentlich genannt zu werden (zB auf der Facebook-Autoren-Seite von Ina Taus).
x) Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei Ina Taus (ina.taus@gmx.at) melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.

Rezension: „Warum Pechvögel fliegen können“ von Jasmin Whiscy

„Warum Pechvögel fliegen können“ ist der erste Band der Schutzengel-Trilogie und das erste Buch, das ich von Jasmin Whiscy gelesen habe.

Bild: Screenshot

Titel: „Warum Pechvögel fliegen können (Die Schutzengel-Trilogie)“

Autorin: Jasmin Whiscy

Seitenanzahl: 230 Seiten


Amazon: https://www.amazon.de/Warum-Pechv%C3%B6gel-fliegen-k%C3%B6nnen-Schutzengel-Trilogie/dp/374071722X

Als eBook und Taschenbuch erhältlich!


Klappentext:

Manu ist 15, verliebt in ihren besten Kumpel Tobi und der größte Pechvogel auf Erden. Darum schickt der Karma-Engel Camael den Aushilfs-Schutzengel Janiel auf die Erde. Jetzt könnte es aufwärts für den Pechvogel gehen!
Wären da nicht Erzfeindin Nadine, hitzeunempfindliche Kühlbeutel und Möchtegern-Versicherungsvertreter …


Quelle: Amazon.at


Meine Meinung


Schreibstil:

Am auffälligsten an diesem Buch war für mich der ziemlich eigene Schreibstil, der sich im Laufe des Buch wie auch die Protagonisten weiterentwickelt. Anfangs sind die Kapitel fast schon geprägt von Ellipsen. Das ist ja eigentlich nicht weiter schlimm und hat meist auch gut zur Geschichte gepasst, nur hatte ich leider hin und wieder das Gefühl die Regieanweisungen in einem Theaterstück zu lesen, als einen Roman. Der Stil ist grundsätzlich sehr frisch und jugendlich, so werden Ausdrücke verwendet, die die diese Altersgruppe eben auch im Alltag verwendet und zu komplizierte, verschachtelte Sätze werden vermieden. Das führt auch dazu, dass sich das Buch leicht und ziemlich schnell lesen lässt.


Protagonisten:

Manuela/Manu:

Sie wirkt sehr pubertär und unsicher. Vor allem zu Beginn der Geschichte ist sie auch eher naiv und sehr tollpatschig. Durch das Auftauchen ihres Schutzengels nehmen die Unfälle und Peinlichkeiten dann ab. Manuela ist 15 Jahre alt und ihre Gedanken kreisen sich großteils um typische Teenie-Probleme wie schlechte Noten und Jungs. So ist Manu in Tobi verliebt, es läuft aber einfach nicht so, wie sie es sich in ihren Träumen ausmalt. Hin und wieder kam sie mir auch jünger vor, vielleicht 13 oder 14, das ist aber auch verständlich, da auch im echten Leben Jugendliche oft sehr unterschiedlich und manche eben noch kindlicher als andere sind. Teilweise erkannte ich mich in ihr wieder. Am Anfang ärgerte ich mich noch darüber, dass sie dazu neigt, zu übertreiben und so viel mehr Bedeutung in Worte und Reaktionen zustecken, als eigentlich gemeint war. Doch dann merkte ich, dass ich in diesem Alter auch nicht anders war. Trotzdem konnte ich Manu nicht gänzlich in mein Herz schließen, dazu habe ich vielleicht doch ein bisschen zu oft über ihr Verhalten die Augen verdrehen müssen.


Janiel/Jan:

Janiel fand ich toll! Er ist zwar eher ruhig, hat aber auch eine ganz eigene Art, die ich irgendwie unterhaltsam fand. Zwar hätte ich gerne etwas mehr über seine Vergangenheit erfahren und was ihn als Person so ausmacht, aber vielleicht geschieht das ja noch in den nächsten zwei Bänden der Trilogie. Was mich ein wenig evrwundert hat, war dass sein häufiges Schweigen mal genervt mal schlichtweg gleichgültig und dann doch wieder sehr nachdenklich und tiefgründig gewirkt hat. Daraus wurde ich nicht so richtig schlau, obwohl ich glaube, dass da mehr dahinter stecken könnte.


Das Thema Mobbing:

Im Buch wird Mobbing thematisiert, in dem Manu das Opfer darstellt. Nadine beziehungsweise auch andere Personen, die von ihr angestachelt wurden, lassen sie einfach nicht in Ruhe und haben immer einen herabwürdigenden Kommentar oder einen Streich für Manu übrig. Grundsätzlich finde ich es gut, dass dieses Thema behandelt wird, jedoch habe ich etwas an der Umsetzung zu bemängeln. *eventuelle Spoiler-Gefahr*

Meiner Meinung nach, geschieht es etwas zu rasch, dass sich die Klassenmitglieder, die durchwegs auch dazu beigetragen haben, Manu das Leben etwas schwerer zu machen, sich von Nadine abwenden und plötzlich auf Manus Seite stehen. Es ist ja toll, dass auch sie nun Freunde findet aber das Ganze hat irgendwie zu überstürzt und nicht ganz ernst auf mich gewirkt. * Spoiler-Ende *

Ein weiterer Aspekt ist, dass eigentlich niemand aufgehört hat Leute zu mobben, sondern sich nur die Opfer geändert haben.


Die Geschichte an sich:

Die Story ist sehr unterhaltsam und zum Großteil witzig geschrieben. Trotzdem werden hin und wieder ernste Themen aufgegriffen und nicht einfach ignoriert. Auch gibt es keine typische und einfach gestaltete Liebesgeschichte, sondern es kommt immer wieder zu Konflikten, andere Personen spielen eine Rolle und man ist sich nie über das Gefühlsleben der einzelnen Figuren im Klaren. Das finde ich gut, da es nicht langweilig wird. Die Geschichte war zwar teilweise etwas „seicht“, aber ich habe auch nichts allzu Tiefgründiges und Poetisches von einer Romantasy-Komödie erwartet, also war das für mich schon so in Ordnung.

Ich möchte jedenfalls wissen, wie es weitergeht und das spricht eindeutig für die Geschichte!


Fazit:

Eine unterhaltsame Teenie-Komödie mit alltäglichen Problemen, über die sich Jugendliche hin und wieder den Kopf zerbrechen, mit ein wenig Fantasy und himmlischen Geschichten. Ein witziges Buch für Zwischendurch, das sich schnell und leicht lesen lässt und von den eigenen Problemen ablenkt. An der Umsetzung könnte jedoch noch ein wenig gefeilt werden.


Das Cover gefällt mir übrigens richtig gut!


Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 möglichen Sternen!


Rezension: LOVE AND LAUGH – Quickie: Luca

Autorin: Jasmin Romana Welsch

Nur als eBook erhältlich!

Das eBook auf Amazon: https://www.amazon.de/LAUGH-Quickie-Jasmin-Romana-Welsch-ebook/dp/B072569NN5

Diese Geschichte kann unabhängig von „BE with US“ gelesen werden, aber es ist trotzdem toll, wenn man diese Bücher und damit ein paar Charaktere schon kennt 🙂

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Bildquelle: https://www.facebook.com/JRWelsch/photos/a.266726360172294.1073741828.261325694045694/728002514044674/?type=3&theater

Klappentext:

Mein Name ist Luca – na ja, eigentlich nicht, aber darauf kommen wir noch zu sprechen. Ich studiere Jura im zweiten Semester und ich bin verdammt gut. Ich weiß, was jetzt kommt: „Buhu, was für ein arroganter Vollpfosten“, aber die Juristerei liegt mir eben. Würde ich Astrophysik studieren, hätte ich zugegeben, dass ich weitgehend planlos an die Tafel starre. Da wären wir schon beim nächsten Thema: Ich bin meistens schonungslos ehrlich. Frauen stehen darauf – zumindest, wenn man ein Six-Pack und ein hübsches Gesicht hat. Der Sex ist nie zu kurz gekommen, aber diese Sache mit dem plötzlichen Wunsch nach mehr als einem Quickie macht mir etwas zu schaffen. Das wird trotzdem keine Liebesgeschichte, zumindest größtenteils nicht. Ein wenig romantisch ist es schon, aber das war nicht geplant.
Im Grunde ist es sowas wie ein Urlaubs-Road-Trip mit meinem besten Freund, der die meiste Zeit über einen Soziopathen mimt. Da ist dann dieses Mädchen und noch eines und ein anderes Mädchen und eine davon bricht mir am Ende das Herz. Verzeihung: Spoiler-Alarm!
Ach, wegen der Sache mit dem Namen: Das Mädchen, das mir im zweiten Kapitel eine scheuert, lüftet das etwas peinliche Geheimnis.

(Quelle: Amazon.at)

Meine Meinung:

Ich habe so gelacht! Diese Geschichte ist der Hammer! Gespickt mit derbem Humor und heißen Typen, den ein oder anderen erotischen Szenen und auch ein wenig Romantik. Ich habe alle drei bislang erschienen Teile von „BE with US“ gelesen und sie haben mir richtig gut gefallen, da stand es außer Frage, dass ich mir dieses eBook rund um den jungen DeLuca kaufen muss. Ich war sehr gespannt darauf, wie der egozentrische, sarkastische Professor als Student im zweiten Semester so drauf war. Liegt einerseits daran, dass ich auch gerade im 2. Semester meines Studiums bin oder andererseits einfach daran, dass ich schon seit seinem ersten Auftritt in „BE with US“ von ihm und seiner eigentlich unausstehlichen und trotzdem amüsanten Art verzaubert bin. Ich finde, Jasmin Romana Welsch hat mit diesem LOVE AND LAUGH – Quickie sogar noch einen draufgelegt. Hat mich Lenas Geschichte zum schmunzeln gebracht, so hat mich Luca’s (bzw. Andrea’s) unverblümte Art von seinem Leben zu erzählen richtig laut zum Lachen gebracht. Im Zug. Da kann man schon mal komisch angestarrt werden, aber egal. Gestern zu Mittag habe ich mir das „Buch“ gekauft, heute habe ich es ausgelesen. Ich wurde bestens unterhalten, war trotz Schneefall Ende April gut gelaunt und will mehr solcher Geschichten!

Am aller besten hat mir übrigens gefallen, dass ich den späteren Herrn Dr. Andrea DeLuca nun teilweise besser verstehe und ein etwas anderes Bild von ihm erhalten habe. Er ist mir inzwischen noch sympathischer geworden. Auch hat mir gefallen, dass es natürlich erotische Szenen im Buch gab, diese aber nicht den Hauptteil der Geschichte ausgemacht haben und hin und wieder auch neue Seiten von Charakteren zur Geltung kamen. Dazu kommt, dass ich David – Lucas besten Freund – inzwischen nicht mehr abgrundtief hasse, was nach Band 3 von „BE with US“ nämlich der Fall war.

Fazit:

Schonungslos ehrlich, unglaublich unterhaltsam und vollgestopft mit derbem Humor (und Koffein) – eine Beschreibung, die sowohl die Geschichte an sich, als auch den Protagonisten charakterisiert. Eine sehr lustige und doch auch etwas romantische, erotische Story für Zwischendurch, die einem ein leichtes Gefühl und gute Laune beim Lesen vermittelt.

Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung und 5 von 5 möglichen Sternen!

Meine Rezension zu „BE with US“ Band 1 und 2 findet ihr hier: https://meinewundersameweltderbuecher.wordpress.com/2017/02/09/be-with-us-von-jasmin-romana-welsch/

Rezension: „No heartbeat before coffee“ von Maria M. Lacroix

Titel: NO HEARTBEAT before coffee

Autorin: Maria M. Lacroix

Verlag: Drachenmond Verlag

Seitenanzahl: 236 Seiten (Taschenbuch)

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Bildquelle: https://www.mariamlacroix.com/?lightbox=dataItem-iolkcpbz

Amazon:

Thalia:

https://www.thalia.de/shop/home/verknuepfung/no_heartbeat_before_coffee/maria_m_lacroix/EAN9783959912518/ID45468239.html

Drachenmond Verlag:

https://www.drachenmond.de/titel/no-heartbeat-before-coffee/

Bonus-Szenen „Die Monate dazwischen“:

Diese Story hat mich richtig gefesselt! Es geht gleich mitten im Geschehen los. Man lernt schnell die Protagonistin Diana besser kennen und der Fluch der auf ihr lastet, lässt einem gleich zu Beginn des Buches mit Di (Spitzname) um ihr Leben bangen.

Außerdem passt der Titel so gut zum Buch! Aber wie genau, verrate ich euch nicht. 😛

Jamie/James („Jamie“ finde ich besser :D) war mir von Anfang an unglaublich sympathisch, wenn ich auch hin und wieder an ihm bzw. seinen Taten, nicht aber an seiner Persönlichkeit gezweifelt habe. Durch ihn bekommt man einen genaueren Einblick in das Leben eines Werwolfs und deren Hierarchie innerhalb des Rudels. Seine Freundin/Verlobte war mir dafür umso unsympathischer.

Fasziniert hat mich, wie bildhaft der Schreibstil der Autorin ist. Ich habe mich teilweise richtig arg geekelt, wenn Tatorte beschrieben wurden, gleichzeitig habe ich mich gegruselt und das Schicksal der Opfer hat mich im Innersten betroffen gemacht. Man hat richtig gemerkt, dass die Autorin weiß wovon sie spricht und die ganzen verschiedenen Sinneseindrücke kennt. Immerhin muss sie es ja wissen als forensische Anthropologin.

Ach ja hab ich schon erwähnt, dass ich ein kleiner Angsthase bin? Oder vielleicht auch ein großer? Jedenfalls hatte ich hin und wieder ein wenig Angst, wenn es schon finster und ich dann auch teilweise alleine war während des Lesens.

Es war einfach die Ungewissheit, nicht zu wissen, wer der Täter ist und gleichzeitig immer wieder neue Verbrechen, die mir einen Schauer über den Rücken laufen lassen haben. Es war aber ein „angenehmes Gruseln“ also nicht verstörend. Und das sage ich…und ich bin schon ziemlich sanft besaitet. Okay teilweise war es schon schockierend, aber ich habe keinen Schaden davon getragen, zumindest wäre mir und meiner Familie nichts aufgefallen. 😀

Ein paar Aspekte der Geschichte weisen Parallelen oder Ähnlichkeiten zu „Monster Geek“ von May Raven auf, nicht im Erzählstrang, aber in der Beschreibung der verschiedenen Wesen wie beispielsweise Werwölfe. Vor allem auch einzelne, blutrünstige, meist etwas ältere Werwölfe werden in beiden Geschichten beschrieben, zwar mit unterschiedlichen Begriffen, jedoch trotzdem ziemlich ähnlich. Das hat mich kurz etwas gestört, aber nicht allzu sehr, da sie vor allem in „Monster Geek“ nur kurz erwähnt werden. Mir ist es nur aufgefallen, da ich die beiden Bücher kurz nacheinander gelesen habe.

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen und war meiner Meinung nach vom Anfang bis zum Ende spannend. Kurz war ich etwas empört, dass zwischen dem Beginn und der „eigentlichen Geschichte“ ein so großer Zeitsprung stattfindet (mehrere Monate). Es gibt aber eine extra Kurzgeschichte/Bonus-Szenen, in der/denen man erfährt, was in dieser Zeit passiert ist, wenn man neugierig ist. Ich habe die Kurzgeschichte noch nicht gelesen, habe es aber vor.

Auch wenn ich schon einen gewissen Verdacht gehabt habe, wer der Täter sein könnte, hat mich das Ende doch überrascht und ich konnte das Buch vor allem in den letzten Kapiteln fast nicht mehr aus der Hand legen.

Ich muss auch sagen, dass ich sehr erleichtert war, als ich erfahren habe, dass es eine Fortsetzung geben wird (wenn auch nicht in nächster Zeit), da die Geschichte für mich einfach noch nicht abgeschlossen ist und vor allem die Liebesgeschichte noch ausbaufähig ist, da sie sich erst langsam anbahnt. Das finde ich wiederum auch gut, da es für mich realistischer wirkt, wenn sich so etwas langsam entwickelt wie wenn sich Buchcharaktere „von einem Tag auf den anderen“ unsterblich ineinander verlieben und sich ein Leben ohne den anderen kaum mehr vorstellen können. Denn in „No heartbeat before coffee“ geht es nicht einfach nur um Verbrechen die gelöst werden und dann noch eine Liebesgeschichte oder ähnliches, sondern es geht auch darum, Freunde zu haben und zu lernen mit seiner Vergangenheit und alten Wunden umzugehen. Man lernt, dass es ja schön und gut ist, auch alleine stark zu sein, aber wirklich nichts Schlimmes daran ist, auch einmal Hilfe anzunehmen und Schwäche zu zeigen. Das merkt auch Di im Laufe der Geschichte.

Mein Fazit:

Eine wirklich spannende Fantasygeschichte mit vielen paranormalen Wesen unterschiedlichen Charakteren und teilweise sehr schauderhaften Verbrechen. Hin und wieder gab es ein paar klitzekleine Dinge zu bemängeln aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch super gefallen und von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

Ich vergebe für „No heartbeat before coffee“ 4 von 5 möglichen Sternen!